Ort: Fort de Chateau-Lambert, Belmont, Frankreich
Wann: 19.08.2017, 10:00Uhr-19:30Uhr
Veranstalter: Airsoftgemeinschaft Bodensee
Spielseite: FARC-EP
Teilnehmer: KS_IAn aka Manolo Rodriguez-Rodriguez

Szenario:
Die Story und das Szenario wurden ganz einfach gehalten. FARC vs. Kolumbianische Streitkräfte in einem unbekannten fiktiven Ort in den Anden von Kolumbien. Desweiteren gab es noch eine zu Spielbeginn kleine pro Guerilla LARP-Fraktion bestehen aus Koka-Bauern bzw. Dorfbewohner und einem Priester.
Die Rebellen sind im Besitz von größeren Mengen Kokain welches sie selber versteckt im Jungle herstellen. Die kolumbianische Regierung entsannte ihre Streitkräfte in diese Region der Anden um die Kokainproduktion und die Guerillaaktivitäten dort ein für alle mal zu beenden.

Ankunft auf dem Spielgelände:
Nach ca. 7std aufgrund einer schweren Gewitterfront und mehreren Verkehrstaus auf der Autobahn langer Anfahrtszeit, kam ich am Freitag den 18.08.2017 gegen 23Uhr endlich am Spielgelände an. Nach einem Bier und kurzem Meet & Greet mit den Jungs vom Bodensee Korps ging es für mich erstmal in den Schlafsack, denn früh austehen war angesagt.

Samstag 19.08.2017

0800 Uhr
Anmeldung in dem Sinne gab es keine. Man kannte sich eben und alles lief ganz unbürokratisch ab. Jeder Spieler bekam 2 weiße "Hit-Bändchen" und einen kleinen verschlossenen Zettel mit einer individuellen persönlichen LARP-Mission.
Anschließend ging es zum Chrono.
Dieser Prozess war bis ca. 0900 Uhr bei allen erledigt.

0915Uhr
Nachdem alle Spieler versammelt waren gab es eine Ansprache der Orga und es wurden die Regeln nochmal erläutert.
Jeder Spieler hat 2 "Hit-Bändchen". Wird man getroffen bleit man an Ort und Stelle und ruft nach einem Medic. Diesem gibt man innerhalb von 5 Minuten ein Hit-Bändchen der es dir dann an den Arm bindet und sofort wieder ins Spiel bring. Nach den zweiten Treffer kann der Medic einen nochmal "zurück bringen". Nach 3 Treffern geht es in den Respawn.
Wenn kein Medic binnen 5 Minuten eintrifft kann ein anderer Spieler einen für weiter 5 Minuten "Stabilisieren" aber auch aus der Schusslinie ziehen.
Der Respawn ist alle vollen 15 Minuten und dynamisch. D.h. der Respawnpnkt wird durch die Gamesite-Flagge markiert und befindet sich meist ca. 50-100m hinter der Frontlinie.
Bang-Regel gab es keine offiziell und lag im Ermessen der Spieler. Semi-only innerhalb Gebäuden. Es gab diesbezüglich auch keine Probleme wärend des Spielverfaufs.

0930 Uhr
Nach der Ansprache wurden die Spielfraktionen getrennt und es gab ein Briefing vor Spielbeginn.
Unser Kommandante Gonzalo Sanchez und sein Adjutant teilten die Squads ein.
Ich bekam die Führung von "Squad Manolo", benannt nach meinem Ingame-Charakter Manolo Rodriguez-Rodriguez
Weitere Squads waren "Squad Putin" und "Squad Rodriguez" benannt nach deren Squadleader.

Mein Squad bestand aus nur 3 Mann. Mir untergeben wurden die Guerilleros Pablo und Antonio. Letzterer ein Medic.
Wir waren die direkte Leibgarde von Kommandante Sanchez und bekamen dementsprechend auch Sondermissionen.

1000 Uhr
Spielbeginn. Wir marschierten geschlossen los in den Innenhof der Festungsanllage. Diese war das kolumbianische Gebirgs-Dorf. Dort befand sich die Kathedrale des Priesters. Der Priester, ein wirkich passionierter "Hardcore-LARP'ler" empfing uns in seinem authentischen Priestervekleidung vor seiner Kathedrale. Als erstes erhielten wir vom Kamandante unseren Sold. Jeder 85$ mit denen echte Waren wie z.B. Bier, Snacks, Gear (z.B. diverse Begadi-Pouches) und sogar Zigarren von der Dorfbevölkerung gekauft werden konnten.
Dann hielt der Priester für uns eine Messe in seiner Kapelle ab. Diese hat er wirklich toll und glaubwürdig eingerichtet, mit kompletten Altar & Bibel + Kerzenständer, Stühlen, Weihrauch, Kreuzen an der Wand, Kirchengesang und jeder menger brennenden Kerzen. -Richtig cool und Glaubwürdig. -LARP in höchster Form.
Nachdem unsere Revolution und der Kommandante gesegnet wurden, rückten wir weiter um Stellung auf unserem Drogendepot zu beziehen.
Gerade angekommen rückten bereits die Kolumbianischen Streitkräfte im Dorf bis zur Kathedrale ein. Es entstanden erste hitzige Feuergefechte. Es galt nun schnell eine Verteidigungslinie aufzustellen wärend ein Drogenkurier das gelagerte Kokain langsam in an einen sichereren Ort Verlegen musste.
Mein Squad war für die direkte Verteidigung des Depots verantwortlich. Die beiden anderen Squads bildeten den äußeren Verteidigungsring. Diese Stellung galt es bis 1200 Uhr zu halten.
Das Depot befand sich auf einer gut befestigten Anhöhe welche sehr gute Deckungen bat. Dennoch schafften es vereinzelte Gegner immer wieder uns aus dem Hinterhalt zu beschießen.
Nachdem Feinbewegung auf der Ostseite gemeldet wurde, schickte El Kommandante meinen Squad diese abzusichern.
Ca. 30m östlich vom Depot gerieten wir von einem gut gedeckten Schützen unter Beschuss. Dieser traf mich auch sofort. Jedoch konnte mich mein Medic wieder "retten". Wir zogen uns leicht zurück und versuchten den Schützen von hinten zu überweltigen.
Unterhalb seiner Position befanden sich mehrere Gänge und eine Leiter über die der Schütze wohl hoch kam.
Da noch mehr Gegener in der Nähe waren galt es ganz leise zu sein. Geräusche innerhalb der Mauern hallen deutlich sind von aussen leicht wahrzunehmen, weshalb ich mein Funkgerät abstellte.
Von unserer Position konnten wir jede menge Feindbewegung ausmachen, blieben aber unentdeckt. Nun galt es den Schützen auszuschalten. Pablo kletterte ein Stück den Leiterschacht hoch und warf eine Rauchgranate auf die vermutete Stellung des Gegners.
Dieser bewegte sich sofort aus seiner Stellung und er konnte mit einer gezielten Salve ausgeschaltet weren.

Squad Manolo begab sich zurück Richtung Depot um dieses weiter zu Verteidigen. Leider mussten wir feststellen das dieses nun vom Gegner eingenommen wurde und als deren Respawn diente.
Da meine Funke aus war bekam ich den Befehl für den Rückzug nicht mit. El Kommandante orderte das wir uns zur Koka-Farm ausserhalb des Dorfes zu begeben. Beim Rückzug gerieten wir in eine Stellung des Gegners der zugleich unsern Medic ausschaltete. Wir konnten noch einen Gegner ausschalten jedoch wurden wir letztendlich von einem weiteren Schützen in den Respawn geschickt.

1230 Uhr
Nachdem alle wieder aufmunitioniert haben, marschierten wir zur Produktionsstätte unserer "Ware". Diese befand sich ziemlich weit unten am Fuße des Festungsberges. Nach kurzer Pause(In-Game) gestärkt wurden die nächsten Missionen für die einzelnen Squads bekannt gegeben.
Nun galt es die "Zutaten" für die Kokainproduktion zu sammeln/bergen und die Koka-Lieferung des Bauers zu eskortieren. Die kolumbianischen Streitkräfte versuchten dies natürlich zu verhindern. Ich und Pablo blieben im Lager um das Kokain zusammen mit Kommandante Sanchez herzustellen. War eine wirklich spaßige LARP Aktion mit lustigen Gameprops.
Eine Mission eines Squads z.B. war es die Katze des Priesters auf seinen Wunsch aus der Kathedrale zu bergen. Diese befindet direkt unterhalb des Gegner HQ's.

1430 UHR
Es galt nun neben der Kokainproduktion eine weitere Einahmequelle zu sichern: Gold aus der Mina de Oro. Die Goldmine befand sich nun direkt unterhalb der Frontlinie wo es bereits im Dickicht von Gegner wimmelte. Um Gold abzubauen musste die Mine gesichert werden und Blausäure beim Priester besorgt werden.
Squad Manolo bekam die Aufgabe die Schaufeln vom Bauern bei seiner Farm zu kaufen. Der Kommandante gab uns das Geld und schickte uns Los.
Die Mission war nicht einfach da sich die Farm hinter der Feindlinie befand und wir nicht entdeckt werden durften. Wir umgingen den Gegner weiträumig was mit viel Kletter verbunden war, da ein Höhenunterschied von ca. 30 Metern bis zur Farm überwunden werden musste. Pablo & Ich schafften es unentdeckt zur Farm während Antonio weiter unten unseren Rückzug absicherte. Mit den Schaufeln im Gepäck machten wir uns nun los von der Plantage. Jedoch wurden wir auf freiem Feld vom Gegner überrascht und sofort ausgeschaltet. Leider überrannte ein kompletter Gegnersquad die Farm. Man lies uns "verbluten" und die Schaufel blieben aber unentdeckt auf dem Feld.
Nach dem Respawn versuchten wir auf ein weiteres die Schaufeln zu bergen. Wir umliefen noch weiträumiger bis wir hinterhalb der Farm waren. Antonio und ich wurden nach einem hitzigen Feuergefecht ausgeschaltet. Pablo schaffte es jedoch eine der Schaufen zu bergen und zur Mine zu bringen.

1530 UHR
Der Abbau von Gold aus der Mine begann. Meine Aufgabe war diese abzusichern. Die Zeit nutze ich um den Zettel meiner persönlichen LARP-Mission zu öffnen. Perfektes Timing! Meine Mission bestand darin, dass ich mit dem geringen Sold unzufrieden bin und deshalb beim Goldabbau ein paar Nuggets zu klauen und dem korrupten Priester im Dorf zu verkaufen -ohne erwischt zu werden.
Heimlich steckte ich 2 Nuggets ein und schlich mich davon. Irgendwie musste ich in die Festung kommen. Durch den Haupteingang war nicht möglich da durch diesen der Gegner von ihrem HQ kam. Das HQ oben schräg gegenüber der Kathedrale.
Da ich zum ersten Mal auf diesem Gelände war, kannte ich bisher die alternativen Möglichkeiten in die Festungsanlage zu gelangen nicht.
Ich umlief die Festung von Osten über den Süden zur Westseite bis ich auf der Nord-Westseite eine Leiter in den Festungsgraben entdeckte. Im Graben dann weiter bis ans Nordende wo sich ein Kletterseil in die Festung befand.
Nun war ich in der Festung. Der direkte Weg war nicht möglich da diser unmittelbar am Gegner HQ vorbei führt. Ich versuchte es durch die unterirdischen Gewölbe der Festung. Über diese Gänge kam ich direkt in der Kapelle unentdeckt an. Leider der Priester nicht anwesend, dafür jede menge Gegner auf dem "Dorfplatz".
Ich versteckte mich im Dunkeln in einer der Nebenräumemit guter Sicht auf den Dorfplatz. Es schien dass die kompletten Streitkräfte inkl. Kommandeur ausrückten.
Zurück in der Kapelle wurde ich von Antonio beschosse der mich im Dunkeln für einen Gegner hielt. Als Medic konnte er mich aber sofort "heilen". Es stellte sich raus dass er zufällig auch seine LARP-Mission machte die darin Bestand ein Artefakt aus der Kapelle zu stehlen.
Da der Priester und keine Gegner mehr da waren schlichen wir zum HQ und plünderten dieses. Wir fanden ein beschlagnahmtes Drogenpaket und stiehlen das ganze In-Game-Geld der TF.
Mit vollen Taschen wollten wir zurück zu unserem HQ, jedoch konnten wir Gegner hören die zurück Richtung Dorfmitte kamen. Schneller und leiser Rückzug war nun Angesagt. Seil runter zum Graben und Leiter wieder raus.

1700 UHR
Zurück in Sichtweite von unserem HQ mussten wir feststellen das dieses bereits vom Gegner eingenommen war und diese sich ein Feuergefecht mit der FARC lieferte. Zwischem uns und unseren Kameraden befand sich der Gegner. Wir trafen jedoch auf den Bauern mit seinem Sniper-Gewehr der uns feindlich gesinnt war. Feindlich deshalb weil er von den Streitkräften mit $50 bezahlt wurde. Wir gaben ihm $100 (vom geklautem Geld) womit er uns wieder freundlich gesinnt war und den Streitkräften in den Rücken fallen konnte.
Mit Unterstützung vom Bauern und aus 2 Flanken konnten wir alle Gegner zurückschlagen und die Base wieder für uns einnehmen.

1800 UHR
Grande Finale. Die Produktion zerstört, alles Gold und Kokain beschlagnahmt und auf 7 Mann geschrumpfte Guerillas blieb der FARC nicht mehr viel übrig. Die reslichen Spieler begaben sich erledigt in die Offzone. -Aber wirklich verdient.
Zusammen mit uns 6 Guerilleros machte sich Kommandante Sanchez auf eine letzte Mission. Den Gegner dort treffen wo es weh tut: Angriff auf das HQ!
Leise schlichen wir uns um die Festung bis zu einem Loch westlich zum Festungsgraben runter. Zu 4. krochen wir dur dieses enge Loch während die 3 anderen Guerilleros auf der Nordseite über das Kletterseil die Festung infiltrierten.
Unser Plan war es durch die Gewölbe der unteren Ebene in das 1. Obergeschoss der Festung zu gelangen mit direktem Blick auf das Feind-HQ. Ca. 15 Gegner waren noch zu erwarten. Respawn für uns wurde auf alle 10 Minuten gesetzt da wir stark in Unterzahl waren.
Unterhalb der Treppe waren aber deutlich stimmen zu hören. Keine Chance hoch zu kommen. Alternative, zurück und über einen schmalen Schacht (Siehe Foto) nach oben überhalb des Grabens.
Mit auslandender Gear war der Aufstieg sehr schwierig. Mit Teamarbeit aber letztendlich zu schaffen. Wir blieben unentdeckt und konnten koordiniert den überraschten Gegner überwältigen und die 3 höchsten bewachten Stellungen der Festung einnehmen. Ein dramatisches Feuergefecht und direkter Beschuss auf das HQ brach aus bis letztentlich der Gegner doch wieder die Überhand gewinnen konnte und dass Spiel beendet wurde.
Trotzdem sahen wir verbliebende Guerillero diese Mission als vollen Erfolg

1930 UHR
Ein langer, anstrengender aber Missionsreicher Spieltag ging zu Ende. Der Grill wurde angeschmissen und die Afterparty ging los bis auch der letzte den Weg in den Schlafsack fand.

Am Sonntag fand für die welche noch Lust hatten ein einfaches Deathmatch statt. Ich nutzte die Gelegenheit um mit der Handykamera und der Taschenlampe bewaffnet die Festung ungezwungen frei zu erkunden. Ich entdeckte noch unzählige Räume, Gänge, Leitern und Schächte.


FAZIT:
Ein tolles und gelungenes Airsoft-LARP Event der Airsoftgemeinschaft Bodensee!
Das Spielfeld war der Wahnsinn! Eine Riesige Festung mit unzähligen Räumen und endlosen Gängen. -Und alles bespielbar!
Das "Dach" der Festung ist komplett zugewachsen. Ein Jungle auf Gebäuden und Tunneln.
Die engen Schächte und dunklen Gänge sind nix für Klaustrophobiker.
Desweiteren ist noch ein großer Aussenbereich um die Festung herum bespielbar
Hier mal die Website zur Festung mit vielen Bildern: Fort de Chateau-Lambert

-Gameprops! Ganz simpel aber glaubwürdig. Z.B.: Drogenpäckchen, Spielgeld, Flaschen mit Chemikalien, liebevoll aufgebaute Locations wie das Drogenversteck, die Produktion und die Koka-Plantage.

-LARP! Die LARP'ler waren der Wahnsinn! Vorallem der Priester und seine heilige Messe werden allen in Erinnerung bleiben.

-Das Wetter! In der Nacht vor Spielbeginn hat es ordentlich geschüttet. Dafür hatten wir dann die ersten Stunden dichten Nebel unten im Tal. Man fühlte sich auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit, dem Nebel und den nur sichtbaren umliegenden Bergen vor wie in einer Hochebene der Anden. Dazu noch der leichte Nebel "im Jungle".

-Die Spieler! Fast alles lief Fair und selber hab ich keine Highlander angetroffen. Mit den Gegnern konnte man super scherzen und sich unterhalten.

-Die Missionen! Ständig gab es was zu tun. Teils auch sehr lustige Missionen (z.B. Katze bergen). Es kam keine Langeweile auf und ständig war Action.

-Das Spielfeld! -habe ich das schon erwähnt?

Kontra:
Einen Negativpunkt habe ich leider. Aber ist eher ein persönlicher und eher "nitpicking".
Der Dresscode. Szenario war Südamerika. Guerillas waren aber überwiegen in voller "Russengear".
Bei den Kolumbianischen Streitkräften waren Flecktarn&Boonie-Träger unterwegs. Vorteil war dass man seine Spielfraktion anhand der Russengear leicht indentifizieren konnte.


Letztendlich freue ich mich auf das nächste Event der Airsoftgemeinschaft Bodensee und vorallem auf dieses Spielfeld!

Freitag
1200 – 1700 Uhr (Nalfein)

Nach den ersten Besprechungen der Führungsriege, versammelten sich alle Alpha Elemente kurz vor 12:00h um gemeinsam pünktlich zum Gamestart losschlagen zu können. Wir wurden Alpha 4 zugeteilt und bekamen den Auftrag als Speerspitze vor allen anderen eine FOB einzunehmen und zu halten, intensiver Feinkontakt galt als sicher.


Nach kurzen Missverständnissen in der Wegfindung zogen alle Alphakräfte zunächst in gemeinsamer Richtung aus und gerieten bald in die erste Kontrolle der CN Observers. Leider hatten viele ihre Ausweise noch nicht ausgefüllt, weshalb plötzlich funktionierende Stifte sehr gefragt waren und der schnelle Vorstoß ins Stocken geriet. Als Alpha halb durch die Kontrolle war, wurde unerwartet eine CN Wache aus dem Hinterhalt angeschossen. Die wenigen CN Kräfte brachen darauf die Kontrolle ab, um die Wundversorgung des Verletzten sicherzustellen und auf eventuell folgende Angriffe reagieren zu können. Leider wurde dadurch Alpha geteilt, da eine Grenzüberquerung ohne Kontrolleure scheinbar nicht möglich war (Ordnung muss sein…). Also zogen wir geteilt weiter um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, später wurden die restlichen Alphas via Funk doch noch zum schnellen Grenzübertritt aufgefordert. Über Funk kamen auch immer öfter Kontaktmeldungen rein, nur bei uns zeigte sich kein Feind. Wir zogen weiter voran, immer wieder durch kurze Sicherungen unterbrochen. Wir trafen vereinzelt auf PMC Einheiten, die aber auf der Suche nach Wilderern waren und sich nur wenig für uns interessierten. Nach fast zwei Stunden kam endlich der Befehl das es bei Kumi Village (Plastikbanner mit zwei Würfelgestellen aus Holz) Kontakt zu feindlichen Kräften gäbe und dass sofort alle Alphas dorthin aufrücken sollten. Gesagt, getan! Leider hatte sich bis zu unserem Eintreffen die Lage schon wieder geklärt, so dass uns wieder nichts Anderes übrig blieb als das Gebiet zu sichern und erst einmal eine kurze Pause einzulegen. Kurz kochte das Adrenalin hoch als plötzlich ein Trupp der MEF - Task Force auftauchte, jedoch leider nur um uns, nach kurzem Gespräch mit unserem Zugführer, zu passieren und wieder abzuziehen. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass die armen Jungs ihr Platoon verloren hatten und deshalb um Fairplay bzw. freies Geleit baten, was ihnen großzügig gewährt wurde (Kein Kommentar).
Währenddessen kamen immer wieder neue Meldungen über Feindberührungen via Funk rein. Scheinbar hat es stellenweise ganz schön geknallt, nur bei uns war es immer noch absolut ruhig.
Nach mehrmaligem Nachfragen unseres Zugführers bekamen wir endlich den Befehl weiter vorzurücken, um die unter Beschuss geratenen restlichen Alphas bei Punkt Antilopes zu unterstützen.
Zügig machten wir uns auf den Weg, jedoch mussten wir auf halben Weg wieder stoppen. Mehrere PMCs mit zivilen Dorfbewohnern im Schlepptau kamen zu unserer Linken den Hang hinauf und warnten uns das sie von einer großen Einheit TF verfolgt würden. Wir ließen sie passieren und legten sofort eine lange Schützenlinie aus um die Jungs in Empfang zu nehmen. Die Spannung stieg und vereinzelt vielen erste Schüsse, hat sich dort nicht im Gebüsch die erste Vorhut angeschlichen? Über Funk kamen neue Meldungen anderer Einheiten, scheinbar kamen neue feindliche Kräfte genau auf unsere ungeschützte Flanke zu! Schnell organsierten wir uns neu um der Übermacht gewappnet zu sein, die Flanken wurden dichtgemacht. Um nicht überrannt zu werden wurde entschieden das wir uns gedeckt weiter zu Antilopes bewegen müssen, dort können wir uns mit den anderen Alphas vereinen und zurückschlagen. Dort angekommen stellte sich leider wieder Ernüchterung ein. Ein paar wenige TF waren wohl am Hang, jedoch schon zu meist in ihre Deathrags gekleidet.
Sichtlich frustriert musste unser Zugführer feststellen das es hier wieder keinen Feind gab und wir unseren ursprünglichen Auftrag erreicht hatten. Da Alpha in unmittelbarer Nähe zum Embete Village war, wurde beschlossen dort vorbei zu schauen. Auf dem kurzen Weg dorthin fanden sich auch keine nennenswerten feindlichen Kräfte und so hatten wir Gelegenheit uns zu erfrischen und etwas zu "larpen". (Anm. d. R.: larpen *hüstl* da gabs ja diesmal nicht viel *hüstl*)


1700 - 2200 Uhr (Charlie_Echo)

Im Village erhielten wir von unserem Zugführer die Freigabe, alle Feindkräfte zu bekämpfen, welche uns auf unserem Weg zurück ins Lager befinden.
Da wir im Village bereits TF-Truppen beobachten konnten, die sich zum nördlichen Ein- bzw. Ausgang des Village begaben, war klar, dass diese dort auf uns warten würden und so kam es dann auch.
Kurz nach 17 Uhr verließen wir das Village und machten uns auf den Rückweg zur Basis.
Bereits 200m nachdem wir das Village verlassen hatten, stießen wir auf die ersten Feindkräfte und gingen zum Angriff über. Die ersten Erfolge stellten sich schnell ein, dann erhielten die Feindkräfte jedoch aus allen Richtung Unterstützung von weiteren TF-Truppen und nach etwa 30 Minuten Gefecht, war unsere Truppe bis auf den letzten Mann aufgeraucht.
Geschlagen, aber nicht unglücklich ging es dann zurück ins Lager.
Zurück im Lager, erhielten wir die erfreuliche Auskunft, dass lediglich eine Nachtmission für Freiwillige auf dem Plan stand.
Nachdem der Tag sehr, sehr feucht war und wir einige Kilometer zurückgelegt hatten, konnten wir uns aber zu keiner Nachtmission aufraffen und zogen es vor unsere Schlafsäcke aufzusuchen. (Anm. d. R.: Nachtwache wurde auch abgesagt)


Samstag
0900 - 1400 Uhr (Leon)

Um 9 Uhr wurde zur Sicherung des „Silver Hills“ ausgerückt. Wir umgingen den Hügel mit ein paar Sicherungsstopps auf der rechten Seite. Um 10:30 Uhr wurde Stellung am Fuße des Hügels bezogen und wir verweilten dort, um eine Flankierung des Feindes zu unterbinden. Kurz vor 12 Uhr trafen wir uns mit einer weiteren Einheit, die etwas höher am Hügel gesichert hatte, an einem Jägerhochstand. Kurz darauf rückten wir in Richtung „Blessed Hill“ aus und stießen dort auf Feindkräfte. Es entbrannte ein kurzes und heftiges Gefecht bei dem ca. 25 Personen der A.F.L ausfielen. Die meisten Ausfälle verursachte ein feindlicher Spieler, der sich mit einem automatischen Gewehr in einem Bunker verschanzt hatte. Um 13 Uhr trafen sich mehrere Einheiten bei Point „Elephant“. Nach der Sicherung von Point Elephant wurde beschlossen um 13:25 Uhr auf die feindliche FOB vorzurücken. Dort angekommen waren die Gefechte schon in vollem Gange. Die Verluste auf beiden Seiten waren recht groß, wobei der Feind am Schluss 13:50 Uhr komplett aufgerieben wurde und die FOB unter die Kontrolle der A.F.L gebracht wurde.


1400 - 1800 Uhr (Recker)

Nach gelungener Übernahme der TF-FOB ging es für den Alpha-Zug zurück zur Base. Auf dem Weg wurden noch die letzten bestehenden Kräfte der TF gebunden und unter Freigabe unseres Zugführers trennte sich Alpha 4: Ein Teil ging zurück zur Base um zu Rasten, während wir uns zum Dorf aufmachten.
Während wir uns nördlich vom Dorf im Unterholz berieten was nun zu tun sei wurde uns die Entscheidung abgenommen da TF Soldaten uns sichteten. Das Gefecht, in das sich auch direkt GRA PMC einmischten verlief zunächst nicht wie gewünscht. Durch schnelle verbale Kontaktaufnahme mit den GRA stellten sie sich als die Jungs vom A.C.I.S. heraus – so haben wir dann die TF zu zweit beharkt. Als dann noch aus dem Norden ein AFL Juggernaut dazu kam hatten die rastenden TF Platoons keine Chance mehr und wurden zeitnah zurück gen Offzone geschickt.


1800 - 2200 Uhr (Charlie_Echo)

Da feststand, Nachtwache zu haben, begaben wir uns nach dem Gefecht zurück zum Lager. Auf dem Weg dorthin stellten sich uns noch vereinzelte TFler in den Weg, die aber schnell ihre Deathrags überziehen mussten.
Im Lager angekommen bestätigten sich die vorher gehörten Gerüchte: Nachtwache von 3 - 5 Uhr. Bäh.
Eine Nachtmission gab es auch noch, aber lediglich Nalfein konnte sich dazu aufraffen, mit den Jungs vom Team „Hellfish“ noch für einige Stunden in der Nacht rumzuirren.
Trotzdem nahm er dann noch freiwillig an der anschließenden Nachtwache Teil.


Nachtmission Samstag (Nalfein)

Am Samstagabend bekam Alpha noch einmal die Gelegenheit an einer Nachmission teilzunehmen. Nach einem kurzen Briefing ging es zügig los. Wir waren die „Nightwitches“ und sollten zunächst bei Kumi Village ein Ritual der Village Bewohner beobachten und ggf. Beweise sammeln, dass die TF gegen die Zivilbevölkerung vorgeht. Anschließend sollte u.a. das Giraffe Territory patrouilliert werden wo mit Sicherheit die Anwesenheit von TF Kräften erwartet wurde.
Pünktlich versammelten sich alle Freiwilligen am vereinbarten Treffpunkt und zogen so gemeinsam los in die mondhelle Nacht. Dank der guten Führung kamen wir zügig voran. Auf dem Weg wurden vereinzelt immer wieder kurze Kontakte gesichtet, wir hielten uns aber weiterhin verborgen um unseren Auftrag zu erfüllen. Als wir Kumi Village erreichten, mussten wir leider feststellen das es dort keinerlei Aktivität gab. Deshalb ging es nach kurzem Warten weiter zu den nächsten Punkten die kontrolliert werden sollten. Leider gab es auch dort keine der erwarteten Feindkräfte. Nur sehr vereinzelt und weiter entfernt konnten die Späher mit Nachtsicht mögliche Kontakte ausmachen. Jedoch nichts was unserem eigentlichen Auftrag entsprach und so wurde beschlossen wieder in die Base zurückzukehren.
Kurze Zeit später wurde über Funk gemeldet, dass TF Einheiten unsere Base angreifen. Unser Plan wurde daraufhin schnell geändert, vielleicht würden wir es ja schaffen den Angreifern in den Rücken zu fallen. Der Marsch gestaltete sich nun etwas schwieriger, da der Mond verschwand und es dunkler wurde, jedoch der Weg nicht einfacher und die Zeit drängte. Kurz vor der Base warteten wir ab bis der Angriff losging, um selber schnell und vor allem völlig unerwartet zu schlagen zu können. Leider kam es dann etwas anders als erwartet.
Nachdem sich scheinbar etwas tat, liefen wir los um den Sack zuzumachen was uns auch in gewisser Weise gelang. Die TF Einheiten wurden kurz vor der Base am Road Crossing von der Wachmannschafft gestellt. Jedoch durfte dort nicht gekämpft werden, da es sich um eine Offzone handelte. Nun kamen wir von hinten und schnitten ihnen so den einzigen Rückzugsweg ab, sie waren also in der Zange und konnten sich eigentlich nicht mehr bewegen. Leider gab es keine schnelle Einsicht, dass die Lange recht aussichtslos war bzw. sie sich selbst ins Out manövriert hatten. Nach längerem Warten und der Ansicht der TF, dass nur noch ein Gamemarshall die Situation klären könne, zogen die Nightwitches kampflos und etwas enttäuscht zu ihren Quartieren ab. Jetzt galt es sich kurz zu verpflegen und aufzufrischen, denn es war schon spät und in 30min sollte die Nachwache beginnen.


Nachtwache (Charlie_Echo)

Von 0300 bis 0530 Uhr standen wir uns am Südtor die Füße in den Bauch, ohne jeglichen Kontakt.
Am anderen Ende des Lagers und insbesondere ums HQ-Zelt kam es jedoch zu vereinzelten Attacken durch Feindkräfte.
Als unsere Ablöse um 05:30 Uhr nicht kam, erlöste uns ein Funkspruch unserers Zugführers und wir begaben uns in die Schlafsäcke. (Anm. d. R.: Highlight an unserem Tor war die Champignoncremesuppe aus der franz. 24h-Ration, nomnomnom)


Sonntag
0900 - 1200 Uhr (Recker)

Bei Königswetter ging es am Sonntag wie jedes Jahr mit einem Ziel aus der Base: Das Dorf. Auf dem Weg dorthin wurden Alpha, Echo und Hotel schnell in ein Gefecht verwickelt und mussten leider ausweichen – genau dorthin wo es ursprünglich hingehen sollte. Auch dort waren die Feinde sehr schnell gefunden und bekämpft.
Insgesamt verlief der Sonntag wie jedes Jahr: Chaotische Kämpfe, ein großes Free-for-All der Parteien und ein Heidenspaß. Nach dem finalen Abstecher in die TF Base und dem Auf-die-Schulter-Klopfen beim Commander ging es dann erschöpft und glücklich Heim.

Spielbericht zur OP Red Talon

Dauer: 08. bis 10. August 2014

Ort: Přehvozdí (Tschechische Republik)

Teilnehmer: Chalkin, Charlie_Echo, Tito, Pistol_Pete

 

Einführung:

In Asien, genauer auf der Insel „Isla de Pisces“, will das Minacuan Ministry of Defence ein neues Raketen-Arterlleriesystem testen.

Diesen geheimen Waffentest soll eine Spezialeinheit der „ANIB“ (Armada National de la Isla Bocalan) mit Unterstützung der Herstellerfirma „RocTech“ durchführen. Aufgrund eines Hackerangriffs auf das Kommunikationsystems der „ANIB“ gelangten Informationen über diese Geheimoperation in falsche Hände und dort weckte das neue Waffensystem großes Interesse bei dubiosen Schwarzmarkthändlern. Ein unbekannter Kaufinteressent machte den „Freedom Fighters of Battambarang“, einer lokal operierenden Einheit von Guerillas unter dem Kommando des „Coral Dragon“, ein Angebot, welches diese nicht ablehnen konnten.

Wie wird dieser Test wohl ablaufen…?

Border War VI: The Sunseeker

Ort: Vrchbela (Tschechische Republik)
Zeit: 24.04.2014 bis einschl. 12:00 Uhr 27.04.2013
Einheit: Pantheros Guerillas, Echo Kompanie (1. Zug)
Teilnehmer: Chalkin, Flocky, Spike, Storm, Pistol_Pete, Panyong, Charlie_Echo, Tito, Ks_Ian, Assay, Don_Pipone, Echolyne

Dauer: 06. September bis 08. September

Ort: Ralsko (Tschechische Republik)

Dauer: 02. bis 04. August 2013
Ort: Prehvozdi (Tschechische Republik)

Einführung:
In Concordia, einem Staat mit dunklen und weiten Wäldern, netten Menschen, einer reichen Kultur und alten Geschichte, passieren seit kurzem ungewöhnliche Dinge. Tief in den dunklen Wäldern kamen vor kurzem Fälle von Menschenopfern und rituellen Tötungen ans Tageslicht.
Grund für diese seltsamen Ereignisse sind die Kultisten, die Anhänger einer alten, verbotenen Religion.
Agenten der Intelligence Agency of Concordia wurden in die Wälder geschickt um den Ereignissen auf die Spur zu gehen, allerdings kamen von den entsandten Agenten nicht alle zurück.
Daraufhin erhielten Einheiten des Concordian Marine Commandos grünes Licht für ihren Einsatz.

Ja wir waren auf der GoHo 2013. Noch heiß und aufgeladen Border War 5, fuhren wir mit großen Erwartungen hin. Allerdings auch mit einigen Bedenken, da zuvor im Forum schon ein immenser Shitstorm bei gewissen Themen ablief. Nichts desto trotz ging es frohen Mutes auf (wieder) nach Tschechien um im Namen der CPMC den URF Truppen die Meinung zu geigen.

Border War V: OP Warhammer

Ort: Vrchbela (Tschechische Republik)
Zeit: 12:00 Uhr 26.04. bis einschl. 12:00 Uhr 28.04.2013
Einheit: People Army of Zagra (PAZ), Echo Kompanie (E3)
Teilnehmer:
Platoonleader: Chalkin 
ASM1: Steini2000, Flocky, RudelWusel (Team SAWAT), Toxic (Team SAU), Luziver, Schätzelein, Spike
ASM2: Charlie_Echo, Tito, Ks_Ian, Assay, Don_Pipone, Klapper (Team SAU)
ASM3: Echolyne, Storm, MorkeleB, Tijal, Shayme, Transporter (Team SAU), Bullweih

Datum: 08.12.2012

Ort: ISAV - Moorsee
Wetter: Bewölkt, ca. -6°
Spieler: Chalkin, Echolyne, Flocky, Luziver, Tito

Datum: 18.11.2012
Ort: ISAV – Moorsee
Wetter: Sonnig bis leicht bewölkt, -3 °/ +9°
Spieler: Chalkin, Firefox, Flocky, Ks_Ian, Luziver, Panyong (alphabetisch geordnet)

Die Schwerter geschärft, die Rüstungen poliert und die Thermounterwäsche im Gepäck. So ging es für den ASM bei herbstlichen Temperaturen zum Moorsee, um auf der Seite der Kreuzritter die bösen Seldschuken wieder ins Abendland zu befördern.

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